Ratgeber · Webdesign & lokale Sichtbarkeit
Webseite erstellen lassen: Was es 2026 wirklich kostet
Die Preise für dieselbe Leistung schwanken zwischen wenigen Euro im Monat und 15.000 € einmalig. Hier erfahren Sie, warum — und wie Sie verhindern, dass Sie für Luft bezahlen.
Inhaber Mehrkunden 26 · 7 Min. Lesezeit
Fragen Sie fünf Anbieter, was eine Webseite kostet, und Sie bekommen fünf Antworten, die um den Faktor vierzig auseinanderliegen. Das ist kein Zufall. Es ist die bequemste Branche der Welt, um Preise zu verstecken — weil kaum ein Kunde vergleichen kann, was er eigentlich kauft.
Dieser Text räumt damit auf. Keine Agentur-Floskeln, keine „kommt darauf an“-Nebelkerzen. Nur das, was Sie wissen müssen, bevor Sie irgendwo unterschreiben.
Die kurze Antwort vorweg
Für einen lokalen Betrieb — Handwerk, Gastronomie, Praxis, Dienstleistung — liegen die realistischen Spannen 2026 so:
| Anbieter-Typ | Einmalig | Laufend |
|---|---|---|
| Baukasten in Eigenregie (Wix, Jimdo) | 0–300 € | 12–49 €/Monat |
| Freelancer | 800–3.500 € | variabel |
| Klassische Agentur | 4.000–15.000 € | 50–300 €/Monat |
| Monatsmodell (z. B. Mehrkunden 26) | keine Startkosten | ab 29 €/Monat, Pflege inklusive |
Der entscheidende Punkt steht nicht in der Tabelle: Eine teure Webseite ist nicht automatisch eine, die Kunden bringt. Eine günstige auch nicht. Was zählt, ist das Verhältnis aus dem, was Sie zahlen, und dem, was am Ende anruft.
Warum dieselbe Seite mal 29 €/Monat und mal 9.000 € kostet
Drei Dinge treiben den Preis — und nur eines davon hat mit Qualität zu tun:
- Der Umfang. Eine Fünf-Seiten-Webseite für einen Malerbetrieb ist kein Online-Shop mit 2.000 Artikeln. Wer Ihnen für eine Visitenkarten-Seite einen Shop-Preis nennt, verkauft Ihnen Stunden, die Sie nicht brauchen.
- Der Overhead. In den 9.000 € einer Hamburger Agentur stecken Büromiete, drei Account-Manager und zwölf Slack-Channels. Sie bezahlen die Organisation, nicht das Ergebnis.
- Das Handwerk. Sauberer Code, mobile Ladezeit unter zwei Sekunden, lokales SEO-Setup — das macht den Unterschied, ob Sie gefunden werden. Und das kostet bei einem effizienten Anbieter keinen vierstelligen Betrag.
Die drei Abrechnungsmodelle — und welches Sie nicht wollen
1. Stundensatz
Klingt fair, ist aber ein Blankoscheck. Sie wissen vorher nie, was am Ende auf der Rechnung steht. Jede Korrekturschleife kostet extra. Gut für Großprojekte mit unklarem Umfang — schlecht für einen Betrieb, der einfach eine Seite braucht, die funktioniert.
2. Plattform-Abo (Baukasten & Co.)
„Webseite ab 49 € im Monat.“ Klingt günstig — der Haken ist nicht der Betrag, sondern dass Ihnen am Ende nichts gehört. Kündigen Sie, ist die Seite weg. Sie mieten Ihre eigene Sichtbarkeit, ohne sie je zu besitzen.
3. Faires Monatsmodell mit Eigentum
Sie wissen vorher exakt, was Sie zahlen und was Sie bekommen. Bei uns: ab 29 €/Monat, Pflege und Hosting inklusive, der Code gehört Ihnen. Keine Überraschung auf der Rechnung, keine versteckten Wartungspauschalen.
Faustregel: Wer Ihnen vorab keinen festen Preis nennen will, hat entweder den Umfang nicht verstanden — oder möchte, dass Sie ihn nicht verstehen.
Woran Sie in 10 Minuten eine gute Agentur erkennen
- Sie nennt einen festen Preis oder zumindest eine klare Obergrenze — schriftlich.
- Sie zeigt Ihnen echte, lebende Webseiten ihrer Kunden, nicht nur Mockups.
- Der Quellcode gehört Ihnen nach Bezahlung — keine Plattform-Abhängigkeit.
- Sie spricht über Anfragen und Sichtbarkeit, nicht nur über „schönes Design“.
- Sie haben einen Ansprechpartner — nicht ein wechselndes Team, das Sie nie zu Gesicht bekommen.
Was realistisch in wenigen Tagen entsteht
Viele glauben, eine gute Webseite brauche Monate. Das stimmt für Konzerne mit Freigabeschleifen. Für einen lokalen Betrieb mit klarem Angebot entsteht in 1–5 Tagen eine vollständige Seite: mobil-optimiert, mit Kontaktformular, WhatsApp-Anbindung, Google-Maps-Einbindung, SSL und lokalem SEO. Schon nach wenigen Tagen sehen Sie einen Live-Link und lesen mit — keine Black Box.
Wir bauen genau solche Seiten — für Handwerker in Kiel, Restaurants in Lübeck und Betriebe in ganz Schleswig-Holstein. Was alles dazugehört, sehen Sie in unserer Leistungsübersicht.
Ihre Webseite gehört Ihnen — oder?
Die wichtigste Frage, die kaum jemand stellt: Wem gehört die Seite, wenn die Zusammenarbeit endet? Bei Baukästen und vielen Abo-Modellen: dem Anbieter. Bei uns: Ihnen. Sie bekommen den Code als ZIP plus FTP-Zugang. Jeder Webentwickler kann übernehmen. Das ist der Unterschied zwischen einer Investition und einer Dauermiete.
Bereit, gefunden zu werden?
Ihre eigene Webseite ab 29 €/Monat — live in 1–5 Tagen.
20 Minuten am Telefon, ehrliche Einschätzung, kein Verkaufsdruck. Sie sprechen direkt mit Robin — nicht mit einem Callcenter.