Ratgeber · Webdesign & lokale Sichtbarkeit
Wix, Canva oder eigene Webseite? Der ehrliche Vergleich.
Millionen bauen mit Wix, Canva drängt ins Web — und trotzdem lassen Betriebe Webseiten bauen. Hier ist der Vergleich ohne Verkaufs-Nebel: Kosten, Grenzen, Entscheidungshilfe.
Inhaber Mehrkunden 26 · 6 Min. Lesezeit
Wix wird millionenfach gesucht, Canva baut inzwischen Webseiten, und irgendwo dazwischen fragt sich jeder Betriebsinhaber: Reicht das nicht? Ehrliche Antwort: manchmal ja. Dieser Vergleich zeigt ohne Verkaufs-Nebel, wofür Wix und Canva taugen, wo ihre Grenzen liegen — und wann die eigene Webseite die wirtschaftlichere Wahl ist.
Kurz gesagt
- Wix: schneller Start, aber Dauermiete (brauchbare Tarife 20–36 €/Monat), Template-Optik und Grenzen bei Ladezeit und lokalem SEO.
- Canva-Websites: hübsche Onepager für Events und Portfolios — als Geschäftsauftritt mit SEO-Anspruch nicht gebaut.
- Eigene Webseite: Festpreis statt Abo, eigener Code, volle SEO-Kontrolle — über fünf Jahre meist günstiger als der Baukasten.
Wix: der bekannteste Baukasten — und sein Preisschild
Wix kann viel und ist in Stunden online. Aber rechnen Sie ehrlich: Der Gratistarif trägt Wix-Werbung und keine eigene Domain — für einen Betrieb keine Option. Die brauchbaren Business-Tarife liegen bei 20 bis 36 € im Monat. Über fünf Jahre sind das 1.200 bis über 2.000 € — gemietet, nicht besessen. Dazu kommen die stillen Kosten: Templates, die man wiedererkennt, Ladezeiten am Limit und ein technisches SEO, das an die Grenzen der Plattform stößt. Wer lokal bei „Dachdecker Kiel“ oder „Restaurant Lübeck“ vorn stehen will, spürt diese Grenzen zuerst.
Canva-Websites: Design-Werkzeug, kein Fundament
Canva ist großartig — für Grafiken. Die Website-Funktion veröffentlicht im Kern schöne Onepager: perfekt für die Hochzeits-Infoseite oder ein schnelles Portfolio. Was fehlt, ist alles darunter: durchdachtes SEO, saubere Mehrseiten-Struktur, DSGVO-konforme Formulare und Einbindungen, technische Kontrolle. Eine Canva-Seite ist ein Plakat im Netz. Ein Betrieb braucht ein Haus.
Die eigene Webseite: was Sie wirklich vergleichen sollten
Der faire Vergleich ist nicht „kostenlos vs. teuer“, sondern fünf Jahre Gesamtkosten plus Ergebnis: Beim Baukasten zahlen Sie laufend Miete, investieren Ihre eigenen Bau-Stunden und bleiben technisch Gast auf fremder Plattform. Die eigene Seite kostet einmal einen fairen Festpreis — bei uns inklusive Texten, SEO-Fundament, Pflege und Hosting — und gehört danach Ihnen: Code, Domain, Sichtbarkeit. Die vollständige Rechnung mit Marktpreisen finden Sie im Ratgeber Was kostet eine Webseite?, den Grundsatzvergleich im Artikel Baukasten vs. eigene Webseite.
Sie wollen die Rechnung für Ihren Fall konkret? Was bei uns im Festpreis steckt — von Texten bis SEO — Homepage erstellen lassen →
Die ehrliche Entscheidungshilfe
Nehmen Sie Wix, wenn Sie testen wollen, ob Ihre Idee trägt, und die Seite in einem Jahr wieder weg sein darf.
Nehmen Sie Canva, wenn Sie eine hübsche Einzelseite für ein Event oder Projekt brauchen.
Nehmen Sie die eigene Webseite, wenn Ihr Betrieb über Google Kunden gewinnen soll — lokal gefunden werden, Vertrauen aufbauen, Anfragen erzeugen. Das ist kein Design-Thema, das ist Ihr Vertriebskanal.